Über mich

Ich bin Robert Bonnemann, Facharzt für Anästhesiologie mit Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie.

In meiner ärztlichen Arbeit begleite ich Menschen mit akuten und chronischen Schmerzen. Ein großer Teil dieser Arbeit besteht nicht nur aus Behandlung, sondern aus Einordnung: Beschwerden verständlich erklären, Befunde realistisch bewerten und gemeinsam klären, welche Schritte sinnvoll sind – und welche nicht.

Diese Website ist aus dieser Erfahrung entstanden.

Ärztliche Arbeit

Chronische Schmerzen entstehen selten aus einer einzigen Ursache. Häufig sind mehrere Faktoren beteiligt: Veränderungen im Nervensystem, körperliche Belastungen, Stress, Erwartungen oder Erfahrungen aus früheren Krankheitsverläufen.

In der Praxis zeigt sich, dass viele Patientinnen und Patienten bereits zahlreiche Untersuchungen, Behandlungen oder Therapieversuche hinter sich haben. Gleichzeitig bleibt oft Unsicherheit: Was bedeuten die Befunde? Ist das gefährlich? Was ist noch sinnvoll – und was eher nicht?

Ein Teil meiner ärztlichen Arbeit besteht deshalb darin, medizinische Informationen so einzuordnen, dass daraus wieder Orientierung entstehen kann.

Warum diese Website entstanden ist

Viele der Fragen, die in der Praxis auftreten, wiederholen sich. Gleichzeitig bleibt im Gespräch oft nur begrenzte Zeit, um Zusammenhänge ausführlich zu erklären.

Diese Website soll deshalb ein ruhiger Ort für medizinische Einordnung sein. Sie stellt Grundlagen verständlich dar, ordnet typische Befunde und Diagnosen ein und beschreibt Strategien, die im Alltag tragfähig bleiben können.

Sie ersetzt keine ärztliche Behandlung. Sie kann jedoch helfen, medizinische Informationen besser einzuordnen und Entscheidungen mit mehr Sicherheit zu treffen.

Haltung zur Schmerzmedizin

Bei chronischen Schmerzen steht selten die schnelle Lösung im Vordergrund. Wichtiger ist häufig ein realistisches Verständnis der Zusammenhänge.

Orientierung entsteht dort, wo Beschwerden nachvollziehbar werden, Risiken realistisch eingeschätzt werden können und Schritte so gewählt sind, dass sie langfristig bestehen bleiben.

Diese Haltung prägt sowohl meine ärztliche Arbeit als auch die Inhalte dieser Websit

Bücher und Veröffentlichungen

Einige Themen dieser Website habe ich auch ausführlicher in Buchform dargestellt oder in anderen Formaten veröffentlicht.

Die Veröffentlichungen richten sich an Menschen, die bestimmte Aspekte vertiefen möchten – etwa Grundlagen der Schmerzmedizin, den Umgang mit Stress im Körper oder praktische Strategien für den Alltag mit chronischen Beschwerden.

Schmerztherapie: Optionen kritisch eingeordnet

Zusatzverfahren bei Rücken-, Muskel- und Gelenkschmerzen

Zwischen Evidenz, Erwartung und Alltag

Viele Menschen mit Beschwerden des Bewegungsapparats begegnen einer Vielzahl zusätzlicher Behandlungsangebote – von Injektionen über Akupunktur bis hin zu technischen Verfahren oder Entspannungsmethoden. Dieses Buch bietet eine verständliche Einordnung solcher Maßnahmen.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Zusatzverfahren im Verhältnis zur Basistherapie, zur wissenschaftlichen Evidenz und zu den eigenen Zielen sinnvoll bewertet werden können.

Schmerzkompass – Orientierung bei anhaltenden Schmerzen

Schmerzen im unteren Rücken

Einordnung, Orientierung und nächste Schritte nach dem ärztlichen Gespräch

Schmerzen im unteren Rücken gehören zu den häufigsten Beschwerden und führen häufig zu Unsicherheit – besonders bei unterschiedlichen Befunden oder Therapieempfehlungen. Dieses Buch hilft dabei, medizinische Aussagen besser einzuordnen und Entscheidungen nach dem ärztlichen Gespräch nachvollziehbarer zu verstehen.

Der Leitfaden beschreibt keinen festen Therapieplan, sondern einen strukturierten Entscheidungsrahmen für den Umgang mit anhaltenden Rückenschmerzen im Alltag.

Schmerzkompass – Orientierung bei anhaltenden Schmerzen

Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich

Einordnung und Orientierung nach dem ärztlichen Gespräch

Beschwerden im Nacken- und Schulterbereich sind häufig und zugleich oft schwer einzuordnen. Sie können schwanken, ohne klaren Auslöser auftreten oder trotz unauffälliger Befunde bestehen bleiben.

Dieses Buch unterstützt dabei, die eigene Situation nach dem ärztlichen Gespräch besser zu verstehen und verschiedene Einflussfaktoren – etwa Belastung, Nervensystem und Alltag – gemeinsam zu betrachten.

Perspektiven aus ostasiatischer Medizin

Als Ergänzung, nicht als Alternative

Neben der modernen Schmerzmedizin existieren auch medizinische Traditionen aus anderen Kulturkreisen, etwa die Traditionelle Chinesische Medizin oder die japanische Kampo-Medizin. Diese Systeme verwenden eigene Begriffe und Modelle zur Beschreibung von Gesundheit und Krankheit.

Einige Verfahren daraus – insbesondere Akupunktur – werden auch in der westlichen Schmerztherapie eingesetzt und wissenschaftlich untersucht. Die Datenlage ist je nach Verfahren unterschiedlich und nicht immer eindeutig.

In der Praxis kann es sinnvoll sein, solche Ansätze als ergänzende Perspektive zu betrachten. Entscheidend bleibt jedoch, sie in ein medizinisches Gesamtbild einzuordnen und nicht als Ersatz für diagnostische Abklärung oder bewährte Behandlungskonzepte zu verstehen.

Mehr dazu erfahren Sie hier.